Sabine Tretschok

Termine nach Vereinbarung

TIERGESTÜTZTE THERAPIE MIT HUND

Der Therapiehund

Ein Therapiehund ist weit mehr als ein nur ein Streichel und Schmusehund .

Er ist trainiert mit Menschen zu kommunizieren.

Und muss bei einem Einsatz viele neue Situationen, Geräusche und ungewöhnliche Bewegungsmuster akzeptieren.

Von daher sollte er eine hohe Reizschwelle und eine absolute Beißhemmung haben.

Das alles wird in der Ausbildung geübt, gelernt und trainiert. Der Therapiehund therapiert stets in Begleitung seines Führers.

Der ausgebildete Führer kennt seinen Hund und somit seine Stärken und Schwächen.

Bei einem Einsatz kann der Führer durch die Stresszeichen des Hundes rechtzeitig erkennen, wann für den Hund eine unangenehme Situation entsteht und das bei diesen Zeichen eine Pause einzulegen ist.

Bei älteren Menschen stellt sich der Hund oft um und ist ruhig und gelassen. Bei Kindern und Jugendlichen hingegen ist er oft verspielter und lebhafter.

Therapiehund zu sein heißt, schwere Arbeit zu leisten und sehr viel Stress verarbeiten zu müssen.

Sie werden nicht nur eingesetzt um Freude zu schenken, sondern unterstützen die ärztlichen und therapeutischen Behandlungen zum Beispiel in Psycho, Ergo und Physiotherapie sowie in der Logopädie und in der Pädagogik.

Wirkung der Therapie

Die tiergestütze Therapie mit Hund wirkt sich auf emotionaler Ebene aus, es werden Glücksgefühle frei gesetzt.

Die Besuchten werden wacher, aufmerksamer und die Gefühle, für die es sonst keinen Raum gibt, werden durch die Anwesenheit von Hunden ( Tieren ) freigesetzt.

Hunde vermitteln Lebensfreude, Ruhe und Ausgelassenheit.

Die Besuchten werden zum reden, bewegen und zur Wahrnehmung der Umwelt animiert.

Wenn durch den Anblick eines Hundes das Sprachzentrum angeregt wird oder der Demenzkranke den Hund als solches erkennt, sind das Leistungen des Hundes.

Der ausgebildete Therapiehund dient als Brückenbauer

Kein Mensch würde so schnell das Vertrauen des Besuchten gewinnen, wie der Therapiehund.

Der Hundeführer dient als Begleiter.

Es folgt die zusammengefasste Auswirkung des Therapiehundes:

  • Förderung des emotionalen Wohlbefinden
  • Nähe und Geborgenheit
  • Soziale Integration
  • Aufhebung von Einsamkeit
  • Antidepressive Wirkung
  • Stressschlichtung , Familienzusammenhalt
  • Muskelentspannung
  • Schmerzverringerung
  • Senkung des Blutdrucks
  • Kreislaufstabilisierung
  • Förderung des positiven Selbstbild